Sonntag, 22 Oktober 2017
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Ausstellung in Nordhorn: Hörhilfen aus Omas Zeiten
 


Anja Horstmann hat die historischen Hörgeräte von Berlin nach Nordhorn geholt. TBS Foto: Müller

 

Eine ganz besondere Sammlung technischer Relikten in Sachen Hörhilfen ist ab dem 1. April  2017 am Nordhorner Europaplatz zu sehen. Hörakustikmeisterin Anja Horstmann hat in Berlin einen wahren Ausstellungsschatz erworben.

Nordhorn. Noch schlummern sie in ihren Vitrinen aus Holz und Glas im Keller des Geschäftshauses Bahnhofstraße 31 in Nordhorn. Die Rede ist von rund 80 historischen Hörgeräten, die Hörakustikmeisterin Anja Horstmann kürzlich nach erfolgreichen Vermittlungsgesprächen von Berater Guntis Graudins aus der Sammlung des traditionsreichen Berliner Hörakustikbetriebes Sauer erwerben konnte.
 
Am Sonnabend, 1. April, eröffnet die Nordhorner Geschäftsfrau in ihren Räumlichkeiten am Europaplatz eine Ausstellung, die es so in der Grafschaft noch nicht gegeben hat. „Ich möchte interessierten Grafschaftern nicht nur die technische Entwicklung von Hörhilfen zeigen, sondern auch deren zum Teil filigrane Machart. Sehr viele Exponate sind absolute Einzelstücke, wie zum Beispiel das vom königlich-bayrischen Hofspengler angefertigte blecherne Hörrohr für einen Bediensteten von König Ludwig II. auf Schloss Neuschwanstein.“
 
Eine der Ausstellungsvitrinen beinhaltet Hörgeräte, die vor vielen Jahrzehnten Schwerhörigen „angedreht“ worden sind, die jedoch keinerlei Funktion hatten. Überschrieben ist dieser Ausstellungsteil mit „Nutzlose und schwindelhafte Hörmittel, vor deren Anschaffung Schwerhörige gewarnt werden.“ Anja Horstmann dazu: „Da wurden vor über 150 Jahren von englischen Dentisten Pseudo-Hörhilfen hergestellt, die nur den Zweck der persönlichen Bereicherung hatten.“
 
Die gesamten Exponate, die den Wert eines neuen Mittelklassewagens darstellen, haben nun in Nordhorn eine neue Heimat gefunden. Sie wurden 1983 erstmals bei Hörgeräte Sauer am Kurfürstendamm in Berlin gezeigt. Unter anderem fallen Geräte im Zigarrenkistchenformat mit viel sichtbarer Elektronik auf. Selbst elektronische Röhrenverstärker haben vor über 70 Jahren Schwerhörigen weltweit Sprache wieder verständlich gemacht.
 
Anja Horstmann bezweckt aber mit ihrer historischen Hörgerätesammlung aber weit mehr, als nur Interessenten in die eigenen Geschäftsräume zu locken. Vielmehr verfolgt sie den Gedanken einer besonderen Wanderausstellung: „Ich stelle die Exponate Interessenten wie zum Beispiel Gewerbetreibenden, Geldinstituten, Vereinen oder Verbänden nach vorheriger Absprache für einen bestimmten Zeitraum gerne zur Verfügung. Auch für Schulklassen dürften die alten Hörhilfen eine Bereicherung für den Unterricht sein“, meint die Hörakustikmeisterin vom Europaplatz.
 
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