Sonntag, 22 Oktober 2017
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Team Hörgeräte Horstmann...
Mehr hören, mehr leben...
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Kinder-Akustik
 
"Die Fertigung von Kinder- Otoplastiken erfordert eine besondere Erfahrung und eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen Hörakustiker und den ausgebildeten Labortechnikern.“ 
 

 

Meist immer sind es die Eltern, die zuerst den Verdacht haben, dass ihr Kind schlecht hört. Hier folgen einige wichtige Anhaltspunkte für Eltern und Bezugspersonen:
 
In der 4. bis 6. Lebenswoche

sollten Säuglinge bei plötzlich lauten Geräuschen erschrecken und sich bei Zuspruch der Eltern beruhigen.
 
Im 3. bis 4. Lebensmonat

sollten Säuglinge stimmhaft lachen und brabbeln und die Augen in Richtung der Schallquelle bewegen.
 
Säuglinge im 6. bis 7. Lebensmonat

sollten erste zweisilbige "Wörter" von sich geben, auf Musik lauschen.
 
Mit 10 bis 12 Monaten

sollten Säuglinge auf leises Ansprechen aus einem Meter Entfernung und auf Verbote reagieren.
 
Etwa zum zweiten Geburtstag

sollten Kinder Anweisungen befolgen können, die ihnen ins Ohr geflüstert werden.
 
Kinder hören für Ihr Leben!
 
Kinder sind unsere Zukunft. Indem wir ihnen Zugang zur vielfältigen Welt der Klänge und Töne verschaffen, die unseren heutigen Alltag bereichern, können wir ihnen helfen, die Hörfähigkeiten zu entwickeln, die sie für die Gestaltung ihrer Zukunft benötigen.
Nicht "Hören" bedeutet, Einsamkeit. Wir als ausgebildete Hörgeräte- und Pädakustiker stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
 
Sie stehen nicht allein!
 
Von 1000 geborenen Kindern leidet etwa eines unter einer mittel- bis hochgradigen Hörschädigung. Bis zum Schulalter und danach steigt dieser Anteil noch aufgrund von Erkrankungen, Unfällen und Lärmschäden. Insgesamt leben in Deutschland nach Schätzungen ca. eine halbe Million Kinder mit behandlungsbedürftigen Hörschäden. Mit den Erwachsenen zusammen sind es etwa 15 Millionen.
 
Hören kommt vor dem Sprechen!
 
Kinder mit Hörproblemen können in ihrer Entwicklung eingeschränkt sein, wenn ihnen nicht rechtzeitig geholfen wird. Normal Hörende unterschätzen allgemein, was eine Hörminderung bedeutet. Erschwert ist nicht nur das Hören!
Nicht richtig hören zu können bedeutet in erster Linie, nicht verstehen, oder nicht begreifen zu können und deshalb auch nicht richtig sprechen zu lernen. Alles, was zur Entwicklung und zum Leben mit anderen Menschen dazu gehört, ist für die betroffenen Kinder viel anstrengender und mit mehr Schwierigkeiten belastet.
 
Je früher, desto besser!
 
Bereits im Säuglingsalter werden die Weichen für die Ausbildung der Lautsprache Ihres Kindes gestellt. So werden die zentralen Hörbahnen, die für die Vorverarbeitung der Hörinformationen verantwortlich sind, in den ersten zwei Lebensjahren nach der Geburt ausgebildet. Deshalb ist es von immenser Bedeutung, dass ein vermindertes Hörvermögen frühzeitig erkannt wird. Damit sichern Sie Ihrem Baby einen guten Start ins Leben.
 
Ursachen für kindliche Hörstörungen
 
Die Ursachen für kindliche Hörstörungen sind vielfältig. Angeborene Hörschäden können genetisch bedingt sein oder sind die Folge von vererbten Missbildungen, Risikoschwangerschaften, Sauerstoffmangel bei der Geburt oder Infektionserkrankungen der Mutter. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente während der Schwangerschaft kann eine Schwerhörigkeit verursachen. Bei ca. 50 % der betroffenen Babys entsteht die Schwerhörigkeit nach der Geburt, ausgelöst durch bakterielle Erkrankungen, z. B. hrenentzündungen, Meningitis, Virusinfektionen wie Masern oder Mumps, ototoxische (ohrschädigende) Medikamente oder als Folge von Unfällen.
 
Das Ziel! Gutes Hören mit beiden Ohren
 
Eine Hörschädigung wird meistens mit Hörgeräten für beide Ohren korrigiert. Denn nur mit beiden Ohren zusammen ergibt sich ein kompletter Höreindruck. Da jedes Ohr individuell hört, müssen beide Hörgeräte einzeln angepasst werden. Ein Hörverlust bedeutet nicht, dass der Schwerhörige nur alles leiser oder gar nicht hört. Wie und was gehört wird, kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Welcher Hörgerätetyp für Ihr Kind der richtige ist, richtet sich daher nach der Art des Hörverlustes.
 
Methoden der Früherkennung
 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Schwerhörigkeit bei Neugeborenen festzustellen. Bei den modernen Methoden, die im Rahmen des so genannten Hörscreenings eingesetzt werden, ist eine Mitwirkung des Neugeborenen nicht erforderlich. Bei diesen Untersuchungen werden schnell und schmerzfrei objektive Reaktionen auf Schall im Hörorgan bzw. in den Hörbahnen des Babys gemessen. Klassische Untersuchungsmethoden, die Audiologen als geschulte und erfahrene Experten des Hörens durchführen, beruhen auf der genauen Beobachtung, wie das Baby auf Schall reagiert. In der Regel werden die klassischen Methoden eingesetzt , um die Ergebnisse aus objektiven Verfahren zu bestätigen.
 
Objetkive Meßverfahren wären:
 
  • *OAE
  • *BERA
  •  
Was ist OAE (Otoakustische Emissionen)?
 
Bei dieser Methode wird dem Ohr des Babys Schall zugeführt- durch ein Ohrstöpsel, der gleichzeitig einen Hörer und ein Mikrofon beinhaltet. Der Schall aktiviert die so genannten äußeren Haarzellen in der Schnecke. Sind diese gesund kommt es zu aktiven Schwingungen dieser Zellen, die vom Innenohr nach Außen übertragen und im Gehörgang vom Mikrofon gemessen werden können. Während der Untersuchung sollte die Umgebung möglichst ruhig sein. Das Screening dauert unter einer Minute. Tritt eine messbare Reaktion auf, deutet das auf ein gesundes Innenohr hin. Allerdings werden durch diese Methode nicht die Aktivitäten der Hörnervenbahnen erfasst. Schädigungen dieser Bahn sind jedoch äußerst selten und können durch eine BERA - Messung erkannt werden.
 
Was ist BERA ( Brainstem electric response audiometrie)
 
Auch bei dieser Methode wird dem Ohr Schall zugeführt- durch einen Kopfhörer bzw. einen Ohrstöpsel. Mit Elektroden am Kopf des Babys werden die elektrischen Reaktionen des Hirnstamms auf diesen Schall aufgezeichnet. Die Ableitung der elektrischen Aktivität des Gehirns ist in etwa vergleichbar mit EEG oder EKG. Diese Information wird in Form einer Kurve mit definierten Spitzen und Zeitverhältnissen erfasst und dann mit normalen Kurven verglichen. Die BERA - Messung wird sowohl im Schnellverfahren zum Screening (ca. 1 Minute) als auch nach einer eventuellen Auffälligkeit bei Screening eingesetzt- in diesem Fall, um die Hörschwelle des Kindes genau festzustellen. Dabei lassen sich auch genauere Informationen zu Art und Grad der Schwerhörigkeit gewinnen.
 
Kleine Ohren – große Chancen:
 
Zwei bis drei von tausend Kindern werden schwerhörig geboren. Ebenso viele kommen noch einmal in den ersten Lebensjahren hinzu. Für sie alle gilt - wer nicht richtig hört, der lernt nicht richtig sprechen.

Als erfahrene Pädakustiker und Hörgeräteakustiker erschließen wir zusammen mit fachkundigen Ärzten diesen Kindern einen Zugang zu ihrer Umwelt - als Grundlage für eine natürliche und kindgerechte Entwicklung.

 
 
Hörprobleme frühzeitig erkennen

Schon im Mutterleib nehmen die Kinder Laute und akustische Reize von außen wahr. Die genauere Ausbildung des Hörapparats erfolgt aber erst nach der Geburt. Häufiges Sprechen mit dem Säugling hilft dabei der Entwicklung des Kindes in mehrfacher Hinsicht. Es vermittelt Nähe zwischen Eltern und Kind und es fördert den Lernprozess des differenzierten Hörens.

Schon hier merken Sie: reagiert das Kind auf Geräusche aus der Umgebung oder auf Ansprache? Bei einem Verdacht auf Hörminderung sollten Sie eine Untersuchung anstreben. Zuverlässige Verfahren der Früherkennung bieten die Chance, frühzeitig eine erfolgreiche Behandlung zu beginnen. Viele zuverlässige Produkte und Methoden auch für kleine Kinder sind heute bekannt. Und auch Sie als Eltern helfen aktiv mit, die Behandlung positiv zu gestalten.

 

 

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